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Einsatz hat sich gelohnt - Seebühne Kriebstein kann für satte DREI Millionen Euro saniert werden

Kriebstein, den 12.03.2020

Anlässlich der Freigabe von 2,518 Mio. Euro Fördermitteln aus dem Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ für die Sanierung und Erweiterung der Seebühne Kriebstein durch den Haushaltausschuss des Deutschen Bundestages erklärte die mittelsächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann heute: „Das ist wie Geburtstag und Weihnachten an einem Tag. Es hat Kraft gekostet und ich hatte zwar nichts unversucht gelassen, um nach der Nichtberücksichtigung des
Seebühnen-Projektes vor knapp einem Jahr doch noch einen Volltreffer für die Förderung zu landen, aber bei den vielen guten beantragten Projekten war ich mir dann doch unsicher, ob es klappt. Es hat geklappt und ich freue mich riesig. Nun wächst quasi zusammen, was zusammen gehört. Denn bereits im Sommer 2019 war es mir gelungen, Bundesmittel in Höhe von 1,9 Mio. Euro für die Sanierung der Hafenanlage in Kriebstein einzuwerben. Heute kann ich mich mit Oberbürgermeister Ralf Schreiber, der Gemeindebürgermeisterin Maria Euchler,
dem Talsperrenverband und natürlich auch dem Mittelsächsischen Theater über die Bewilligung von weiteren 2,518 Mio. Euro aus dem Förderprogramm „Sanierung
kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ für die Sanierung und Erweiterung der Seebühne Kriebstein freuen. Der Hafenausbau und die Sanierung und Erweiterung der Seebühne erschließen unserer Heimatregion
ein großes wirtschaftliches Entwicklungspotenzial. Mein herzlicher Dank gilt ausdrücklich meinem sächsischen Kollegen und Mitglied des Haushaltausschusses Carsten Körber MdB sowie dem Ostbeauftragten der Bundesregierung, dem
Parlamentarischen Staatssekretär Marco Wanderwitz MdB. Sie haben meine Initiativen im Deutschen Bundestag an den entscheidenden Schaltstellen tatkräftig unterstützt.
Derzeit sind die Seebühne und deren Tribünen als Neubau aus dem Jahr 2007 zwar als grundlegend funktionsfähig einzuschätzen. Defizite bestehen aber angesichts eines fehlenden Regen- und Sonnenschutzes für die Zuschauer, eines desolaten baulichen Zustandes und der beengten Räumlichkeiten für die Schauspieler und Theatermitarbeiter sowie hinsichtlich der Sanitäranlagen. Dem können wir jetzt in
den nächsten Jahren zügig Abhilfe verschaffen.

 

Die Aufwertung der Seebühne sollte nach bisherigen Planungen dabei in folgenden Bauabschnitten – für die bereits Entwürfe bzw. Vorstudien vorliegen – unterteilt werden: Im Bauabschnitt A, der bei der Planung mit Kosten für 1.592.000 Euro veranschlagt wurde, ist die Errichtung neuer Sanitäranlagen für Besucher der
Seebühne und für Darsteller und Bühnenpersonal in Verbindung mit einer rückwärtigen Stützwand vorgesehen. Damit sollen die Barrierefreiheit und Sanitäranlagen direkt vor Ort realisiert werden. Beim Bauabschnitt B, der nach bisheriger Planung 1.098000 Euro kosten soll, handelt es sich um die Überdachung der Zuschauerterrassen mit wetterfester textiler Membrane als Sonnen- und Regenschutz durch die Errichtung eines
Sonnensegels über den Zuschauertribünen. Damit soll ein Regen- und Sonnenschutz und die wetterunabhängigere Nutzung der Bühne gewährleistet werden, die die Auslastung deutlich verbessern wird. Beim Bauabschnitt C mit Kosten von 965.0000 Euro handelt es sich um die Einrichtung zusätzlicher Emporenplätze mit integriertem Bühnenzugang. Das Ziel dieser Investition ist die Erweiterung der Kapazitäten und die Verbesserung der Spielbedingungen. Die Gesamtkosten beliefen sich damit Ende 2019 auf knapp 3,6 Mio. Euro.

 

Leider – und das ist der einzige kleine Wehrmutstropfen - müssen wir uns an dieser Stelle aufgrund einer mehrfachen Überzeichnung des Bundesprogrammes nun mit der ursprünglichen Planungssumme von 3,02 Mio. und damit 2,518 Mio. Euro Bundesmitteln bescheiden. Der Aufwuchs bei den Planungskosten konnte somit nicht berücksichtigt werden. Allerdings bin ich optimistisch, dass wir im Rahmen der Umsetzungsmaßnahmen Wege finden werden, diese Lücke durch Einsparungen oder weitere Förderung zu schließen.
Schließlich hat es in der Region Mittweida mit seinen pfiffigen Damen und Herren Bürgermeistern auch in letzter Zeit Projekte gegeben, die sowohl zeitlich als auch finanziell im vorgegebenen Rahmen geblieben sind, ja teilweise sogar
unterschritten wurden.

 

Mit der Erweiterung des touristischen und kulturellen Angebots runden wir die Chancen auf eine positive wirtschaftliche Entwicklung bei uns hier vor Ort hier ab. Das Projekt zeigt, dass man viel für seine Region erreichen kann, wenn
Kommunal-, Landes- und Bundespolitik so gut und kameradschaftlich zusammenarbeiten.“

 

 

 

Berlin, den 11.03.2020
Veronika Bellmann (V.i.S.d.P.)